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Knochenverlust 

Mögliche Ursachen für Knochenverlust des Kiefers

Knochenverlust durch Implantation stoppen

Wenn Kieferknochen beginnen, sich kontinuierlich abzubauen, können mehrere Ursachen dafür verantwortlich sein. Durch beispielsweise eine unentdeckte Parodontitis wird der gesamte Zahnhalteapparat durch Bakterien angegriffen, die in Form von Zahnbelag zu einer chronischen bakteriellen Entzündung führt. Im weiteren Verlauf beginnt das Immunsystem, aktiv gegen die Ausbreitung der Bakterien zu kämpfen, greift  körpereigenes Gewebe an und kann so zum Abbau des Kieferknochens sowie zum finalen Zahnverlust führen. Neben solchen entzündlich bedingten Ursachen unterscheidet man weiterhin zwischen metabolischen, systemischen und mechanischen Ursachen, die den Knochenverlust als Folge haben können. Mechanisch bedingte Ursachen können beispielsweise schlecht sitzende Zahnprothesen sein, aber auch eine fehlende prothetische Versorgung bei Zahnverlust, lokalchirurgische Eingriffe im Kieferbereich sowie funktionelle Fehlbelastungen der Zähne, wie etwa durch vermehrte Druckausübung beim Zähneknirschen, können langfristig zum Knochenabbau und somit zum Knochenverlust führen. Schließlich können sowohl Tumore als auch Kieferzysten Osteoporose, also Knochenschwund, begünstigen, wenn sie aggressiv gegen den natürlichen Knochen wachsen.

Osteoporose und Knochenverlust rechtzeitig erkennen

OsteoporoseDiese im Alter auftretende Krankheit verursacht Knochenschwund im gesamten Skelett. Patienten, die an Osteoporose erkrankt sind, weisen eine deutlich höhere Frakturanfälligkeit auf, die sich nicht auf einzelne Körperteile und Regionen beschränken lässt. So sind auch Zähne und Kieferknochen teilweise betroffen und beginnen, sich nach und nach abzubauen. Das Problem beim Knochenschwund ist der langsame, kontinuierliche und schmerzfreie Prozess, der es den Patienten nahezu unmöglich macht, ihn frühzeitig zu erkennen. Häufig findet der Zahnarzt im Rahmen einer Untersuchung vor einer Behandlung mit Implantaten eher zufällig heraus, dass der entsprechende Patient von Osteoporose betroffen ist. Verfügt der Patient nicht über ein ausreichendes knöchernes Implantatlager, so muss der Zahnarzt vor der eigentlichen Zahnimplantation zunächst den Knochen regenerieren und ihn aufbauen.

Um Knochenschwund rechtzeitig erkennen zu können, sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt unerlässlich. Gerne untersuchen wir Sie und erstellen mit Ihnen bei Bedarf einen Behandlungsplan.

Wichtigkeit des Kieferknochens

Veränderung des Kieferknochens durch bestimmte Medikamente

In den beiden Kieferknochen, dem Ober- und dem Unterkieferknochen, sind gesunde Zähne fest verankert und bilden so ein sicheres Gerüst für unsere Zähne. Wenn nun der Zahnhalteapparat aufgrund von einer vorangegangenen Parodontitis, fehlenden Zähnen oder schlecht sitzenden Prothesen angegriffen wird, beginnt die Knochensubstanz, sich nach und nach abzubauen. Der Kiefer zieht sich kontinuierlich zurück, wenn er nicht gleichmäßig beansprucht und belastet wird und der Kieferknochenrückgang schreitet voran. Wenn in diesem Stadium nichts unternommen wird, führt der Rückgang des Kieferknochens unausweichlich zu dessen nachhaltigem Verlust. Nicht nur im Alter, auch in Folge von Primärerkrankungen und der regelmäßigen Einnahme bestimmter Medikamente kann die Knochensubstanz nach und nach abbauen und somit anfälliger für Brüche werden und für Instabilität im Kiefer sorgen. Grundsätzlich entsteht ein Knochenschwund dann, wenn der Körper nicht genügend Basen hat, derer es beim Abbau von Säuren bedarf, sodass er sich an den Calciumvorräten der Knochen bedient, um die Säuren ausgleichen zu können. Allerdings bildet sich die Knochensubstanz nicht nach, sodass Betroffene ärztliche Hilfe zur Regenration benötigen.


Auf einen Blick:

Oft führt eine unentdeckte oder nicht behandelte Parodontitis zum allmählichen Abbau des Kieferknochens

Im schlimmsten Fall führt der Knochenabbau zum Verlust der Zähne

Vorsorgeuntersuchungen sind das A und O, um einen Abbau des Kieferknochens rechtzeitig zu erkennen

Zahnimplantate beispielsweise regen den Knochenaufbau wieder an, sodass sich dieser nach und nach stabilisieren kann

Letzte Aktualisierung dieser Seite von Google+: 13.07.2016