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Knirscherschiene

Mit der Knirscherschiene Zähneknirschen erfolgreich stoppen 

Zähneknirschen kann als Zufallsbefund beim Zahnarztbesuch festgestellt werden. Morgendliches Erwachen unter Kopf- oder Nackenschmerzen kann auf nächtlichen Bruxismus - wie der medizinische Fachbegriff für das Zähneknirschen lautet - hinweisen. Haben Sie diesen Verdacht, lassen Sie sich am besten noch heute einen Termin in Ihrer Zahnarztpraxis geben. Zähneknirschen verursacht viele Beschwerden und schädigt dazu direkt die Zähne.

Knirscherschiene hilft bei Verpannungen und ZahnabrasionZähneknirschen stoppen mit der Knirscherschiene

In einer Behandlung gegen Bruxismus geht es zunächst darum, das Übel Zähneknirschen abzustellen. Ihr Zahnarzt wird Ihnen eine Aufbissschiene empfehlen. Dabei handelt es sich um ein mechanisches ärztliches Hilfsmittel aus Kunststoff. Die Aufbissschiene, salopp als Knirscherschiene bezeichnet, trennt in der Nacht Ober- und Unterkiefer. Bei allen Menschen sorgt ein Schutzreflex davor, mit eingesetzter Schiene zuzubeißen oder mit den Zähnen zu knirschen. Selbst wenn im Schlaf ein Beiß- oder Knirschmechanismus einsetzen sollte, fängt die über den Zähnen als Schutzschicht fungierende Aufbissschiene alle Biss- und Knirschkräfte ab.

Aufbissschienen gibt es aus hartem sowie weichem Material, wobei die harten Schienen aus einem wie bei einer Zahnspange verwendeten Kunststoff bestehen und das Material der weichen Schienen eher Gummi ähnelt. Ihr Zahnarzt passt beide Schienentypen exakt an. Weder harte noch weiche Aufbissschienen lassen überproportionale Beschwerden beim Tragen erwarten. Sie entscheiden, welches Modell Sie lieber tragen möchten. Zu bedenken ist jedoch, dass harte Schienen aufgrund ihrer Materialfestigkeit effektiver sein können. Sie halten den Kiefer in Form, während weiche Schienen nachgeben. Außerdem sind harte Knirscherschienen stabiler und halten länger. Was zuvor Ihre Zähne ertragen mussten, verlagert sich nun auf Ihre Aufbissschiene. Je nach "Knirschtyp" müssen Aufbissschienen nach Wochen bis Monaten gegen neue ausgetauscht werden. Ihr Zahnarzt mit seiner Erfahrung berät Sie bei der Auswahl gern.

Sie setzen Ihre Aufbissschiene ganz simpel nach dem Zähneputzen vor dem Schlafengehen ein.

Nach Ursachen für das Zähneknirschen forschen

Haben Sie sich gefragt, warum Sie im Schlaf mit den Zähnen knirschen? Auch beim Zähneknirschen sollte nicht nur das Phänomen beseitigt, sondern ebenso der Ursache auf den Grund gegangen werden. Häufig lässt sich unverarbeiteter Stress ausmachen. Tagsüber unterdrückt, wirkt er nachts als unbewusste Aggression. Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training haben sich als hilfreich erwiesen. Bei manchen Problemlagen empfiehlt sich psychotherapeutische Unterstützung. Daneben gibt es körperliche Ursachen wie ein Schiefstand von Zähnen oder eine Fehlstellung des Kiefers. Nach gelungener Ursachenfeststellung für einen Bruxismus kann meistens auf die Aufbissschiene verzichtet werden.

Letzte Aktualisierung dieser Seite von Google+: 21.02.2014