Sie haben Zahnarztangst?
Aktuelles
  • Karies

    Karies gilt als Bedrohung der Mundhygiene und als Feind des schmerzlosen Zubeißens. Bestimmt kennen... 
  • Loch im Zahn

    Ist die Rede vom Loch im Zahn, wird zumeist Karies gemeint. Die Karies verursachenden Bakterien... 
  • Zahnfleisch

    Der mit dem lateinisch als Gingiva bezeichneten Begriff beschreibt das Zahnfleisch, das als Teil der... 
Kontakt aufnehmen
W3C

Xerostomie

Xerostomie (Mundtrockenheit) tritt häufig bei Menschen in hohem Alter auf

Mundtrockenheit wird häufig durch verminderten Speichelfluss verursachtDie Xerostomie (griechisch: Trockenheit der Mundhöhle) ist ein häufiges Symptom, das vor allem bei Menschen in höherem Lebensalter in Erscheinung tritt. Bevor der Patient mit der Symptomatik Mundtrockenheit zum Zahnarzt kommt, liegt oftmals ein Besuch beim Hausarzt und beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt hinter ihm. Nicht in jedem Fall ist eine zahnärztliche Behandlung erforderlich. Bitte wenden Sie sich zur genaueren diagnostischen Abklärung gerne an uns.

Die Mundtrockenheit wird in der Regel durch einen verminderten Speichelfluss verursacht. Häufig ist die Ursache für die verringerte Produktion von Speichel harmlos und kann durch simples Trinken oder speicheflussanregendes Lutschen eines Bonbons beseitigt werden. Gerade bei älteren Menschen hilft der Hinweis auf eine Erhöhung der Flüssigkeitsmenge, um die Mundtrockenheit zu beenden. In manchen Fällen kommt es zu unterschiedlichen Begleitsymptomen, die das Konsultieren eines Arztes erforderlich machen. Zu diesen Symptomen gehören vor allem anhaltende Schmerzen beim Kauen oder Schlucken und Beschwerden beim Sprechen. Weitere Symptome sind ein brennendes Gefühl im Bereich der Zunge und intensiver Mundgeruch und trockene Mundschleimhäute.

Die Ursachen für Xerostomie können vielfältig und unterschiedlich sein. Nebenwirkungen einer Medikamenteneinnahme kommen ebenso infrage wie Stoffwechselerkrankungen, fehlerhaft sitzende Prothesen, mangelhafte Mundhygiene oder Strahlenschäden nach einer Bestrahlungstherapie.

Zur diagnostischen Abklärung wird zunächst die Menge des Speichels bestimmt. Darüber hinaus können im Bedarfsfall weiterführende Verfahren, darunter eine Magnetresonanztomographie (MRT), Auskunft über die Beschaffenheit der Speicheldrüsen geben. Auch ein Abtasten der Lymphknoten und eine Überprüfung der Mundschleimhaut sind Teil der Untersuchung. Je nach diagnostischem Verkauf wird ein Abstrich im Bereich der Mundhöhle vorgenommen und darüber hinaus der pH-Wert des Speichels bestimmt. Der diagnostische Prozess ist so vielfältig, wie die möglichen Ursachen. Sollte Ihr Hausarzt Sie bereits zu einer zahnmedizinischen Untersuchung überwiesen haben, sind häufig schon verschiedene Krankheitsbilder ausgeschlossen worden.

Wenn die Xerostomie im Kontext von problematischer Mundhygiene, fehlerhaft sitzender Prothetik oder Entzündungen im Mundraum entstanden ist, haben wir verschiedene Möglichkeiten der Behandlung. Zur Verringerung des Entzündungsrisikos sind Spülungen auf Fluoridbasis hilfreich. Eine professionelle Zahnreinigung und damit verbundene Beratung zur optimalen Mundhygiene sind weiterer Bestandteil eines möglichen Behandlungsplans. Eine Prothetik, die zu Entzündungen oder Druckstellen führt, in deren Folge eine Xerostomie entstehen kann, wird von uns überprüft und neu angepasst. In jedem Fall ist eine genaue diagnostische Abklärung oberste Priorität. Wir vereinbaren gerne mit Ihnen einen Untersuchungstermin und informieren Sie unverbindlich über die individuell für Sie geeigneten Behandlungsmethode.

Letzte Aktualisierung dieser Seite von Google+: 07.05.2014